»Welche Scheine brauche ich?« Erste Schritte auf dem Wasser

Im Wassersport gibt's eine ganze Menge Scheine. Nicht jeden braucht man. Nicht jeden will man. Hier sprechen wir darüber, welche sinnvoll sind, und welche man auslassen kann...

Erst See, dann Binnen! Wenn du beide Sportbootführerscheine haben willst, achte auf die Reihenfolge! Dann kannst du eine Prüfung (Praxis Binnen) auslassen. Anders herum funktioniert das nicht.

Führerscheine

Es gibt auf dem Wasser 2 Führerscheine. Der eine ist nur für See-Gewässer (Meere und Ozeane); der andere nur für die Binnen-Gewässer (also Flüsse, Seen, etc.). Wir nennen das » Fahrtgebiete«.

Sportbootführerschein See

Sportbootführerschein See - alle Meere und Ozeane der Welt

Dieser Schein gilt für alle Meere und Ozeane der Welt. Lebenslang, sobald du ihn einmal in der Tasche hast.

Sportbootführerschein Binnen

Sportbootführerschein Binnen - Seen, Flüsse, Teiche, Tümpel, etc.

Dieser Schein gilt für alle Binnengewässer der Welt. Lebenslang, sobald du ihn einmal in der Tasche hast.

Nachfolgend findest du eine kurze Beschreibung der Scheine, die dir helfen soll, dich entscheiden zu können.

Genauere Beschreibungen der Scheine - ganz besonders ALLE Details zu den jeweiligen Prüfungen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu den Lösungen der Prüfungsaufgaben, und all das ganze Zeug - findest du in den jeweiligen Abschnitten der Führerscheine.

Führerschein: Sportbootführerschein Binnen ( Flüsse & Seen)

Der Sportbootführerschein Binnen - oder einfach "Binnenschein" - ist der Schein für die Seen, Teiche, Tümpel und Flüsse auf der ganzen Welt. Wenn du vorhast, Flüsse und Seen unsicher zu machen, ist das also der Schein, den du haben willst.

Geltungsbereich Seen, Flüsse, etc. im Binnenland
Region weltweit gültig
Geltungsdauer lebenslang gültig
Sportbootführerschein Binnen - Seen, Flüsse, Teiche, Tümpel, etc.

Führerschein: Sportbootführerschein See ( Meere & Ozeane)

Der Sportbootführerschein See - oder einfach "Seeschein" - ist der Schein für die Ozeane und Meere der weiten Welt. Falls du also Weltumsegelungs-Ambitionen hast, oder wenn du einfach nur mal eben nach Schweden rüberfahren willst, ist das der richtige Schein.

Geltungsbereich alle Meere der Welt
Region weltweit gültig
Geltungsdauer lebenslang gültig
Sportbootführerschein See - alle Meere und Ozeane der Welt

Führerschein (Prüfung auslassen): Erst See, dann Binnen

Falls du dich entschließt, dass dich nur beide Scheine glücklich machen werden, lies die folgenden Tipps!

Die Reihenfolge ist entscheidend!

Drolligerweise gibt es einen Trick, mit dem du eine ganze Praxis-Prüfung umgehen kannst. Dabei ist die Reihenfolge der Prüfungen entscheidend.

  • 1. Sportbootführerschein See (Theorie + Praxis)

    Zuerst musst du beide Prüfungen für den See-Schein bestehen.

  • Da du den Sportbootführerschein See bereits in der Tasche hast, brauchst du nun nur noch eine - verkürzte(!) - Theorie-Prüfung für den Binnen-Schein machen.

    Tatsächlich entfällt jetzt nicht nur die Praxis-Prüfung "Binnen Motor", sondern auch das Prüfungs-Modul Basis in der Theorie-Prüfung des Binnen-Scheins. Damit ist also auch die Theorie-Prüfung auf 23 Fragen (statt 30 Fragen) verkürzt.

  • 3. Freuen!

    Du hast es geschafft, mit nur 3 Prüfungen an zwei Scheine zu kommen.

1. Theorie-Prüfung See vollständig
2. Praxis-Prüfung See vollständig
3. Theorie-Prüfung Binnen verkürzt
4. Praxis-Prüfung Binnen entfällt

Führerschein (Prüfungen verkürzen): Erst Binnen, dann See

Solltest du unsere Tipps nicht ernst genommen oder dich nicht rechtzeitig erkundigt haben, musst du nicht traurig sein. Auch Besitzer des Sportbootführerscheins Binnen können (ein bisschen) profitieren, wenn sie den See-Schein später nachholen.

  • 1. Sportbootführerschein Binnen (Theorie + Praxis)

    Zuerst musst du beide Prüfungen für den Binnen-Schein bestehen. Aber das hast du sicherlich schon erledigt.

  • 2. Sportbootführerschein See (verkürzte Theorie)

    Da du den Sportbootführerschein Binnen bereits in der Tasche hast, profitierst du von den Verkürzungen der Prüfungen.

    In der Theorie-Prüfung für den See-Schein entfällt das Prüfungs-Modul »Basis«, so dass du nur 23 Fragen (statt 30 Fragen) in der Prüfung vorgesetzt bekommst. (Die Navigationsaufgabe ist trotzdem dabei.)

  • 3. Sportbootführerschein See (verkürzte Praxis)

    Da du den Binnen-Schein bereits in der Tasche hast, entfallen bei der Praxis-Prüfung für den See-Schein die Wahlpflicht-Manöver und die Knoten. Die Pflicht-Manöver musst du allerdings prüfen lassen.

  • 4. Freuen!

    Es war zwar der anstrengendere Weg, aber auch hier stehen am Ende beide Scheine: Binnen + See sind dir sicher!

1. Theorie-Prüfung Binnen vollständig
2. Praxis-Prüfung Binnen vollständig
3. Theorie-Prüfung See verkürzt
4. Praxis-Prüfung See verkürzt

Hier findest du einige Fragen & Antworten zu den Scheinen, die dir helfen sollen, dich entscheiden zu können. Weitere Fragen & Antworten - ganz besonders Fragen zum Prüfungsablauf, zu den Fragebögen, zu den Navigationsaufgaben, zu den Manövern und allem anderen - findest du in den jeweiligen Abschnitten der Führerscheine.

Ich will nur ein bisschen Angeln. Welche Scheine brauche ich?

Das hängt davon ab, wo du angeln willst.

Wenn du nur auf Binnen-Seen angeln willst, brauchst du auch nur den Binnen-Schein.

Wenn du nur auf der Ostsee, Nordsee, dem Mittelmeer, anderen Meeren und Ozeanen angeln willst, brauchst du nur den See-Schein.

Und wenn du auf allen Gewässern der Welt angeln willst, brauchst du beide Führerscheine.

... und obendrein brauchst du wohl auch noch einen Haufen verschiedener Angel-Scheine und -berechtigungen.

Gibt's auch andere Möglichkeiten, um Boot zu fahren?

Ja.

Bis 15 PS = führerschein-frei

Da wäre die Möglichkeit, bis 15 PS führerschein-frei zu fahren. Tatsächlich darfst du - wenn du mindestens 16 Jahre alt bist - Motorboote bis 15 PS führerschein-frei bewegen. Einfach einsteigen und losfahren.

Charter-Schein für alle Boote (auch mehr als 15 PS)

Dann gibt es den sogenannten Charter-Schein. Mit diesem Schein darfst du in bestimmten Fahrtgebieten (meist auf bestimmte Seen, Flüsse, Haffs, Buchten, etc. begrenzt) jedes beliebige Boot fahren, das du von einem Vercharterer (= Bootsverleiher) ausleihst.

Wo genau du fahren darfst, hängt davon ab, was der Vercharterer dir erlaubt. Dafür brauchst du hier aber keine Prüfung ablegen. Einfach Boot mieten, reinsetzen, vom Vercharterer erklären lassen und schon kannst du losfahren...

Mitfahren bei Führerschein-Besitzern

Anders als beim Auto braucht der Rudergänger (das ist derjenige, der das Boot steuert), keinen eigenen Führerschein. Es reicht, wenn jemand, der den passenden Führerschein besitzt, an Bord ist und die Verantwortung übernimmt.

Du suchst dir also jemanden, der den Führerschein besitzt und dann könnt ihr beide losfahren. Du am Ruder. Und er halb am Wegnicken hinter dir.

Wie lange gelten die Führerscheine?

Lebenslang. Also jedenfalls, solange du keinen Mist baust.

Die Sportbootführerscheine haben kein Ablaufdatum oder so. Einmal geschafft, besitzt du sie dein Leben lang.

Gelten die Führerscheine nur in Deutschland (oder der EU)?

Nein, weltweit.

Die Sportbootführerscheine sind weltweit gültig. Du kannst damit also auch in Australien, den USA oder sonstwo auf der Welt fahren.

Es kann aber regionale Beschränkungen geben. Informiere dich vorher über dein Fahrtgebiet!

Es gibt allerdings regionale Beschränkungen, die dich entweder zusätzlichen Aufwand kosten ("Urlaubs-Schein") oder die es dir sogar ganz unmöglich machen, dort fahren zu können ("Nationalpark-Beschränkungen", etc.). Erkundige dich vorher über dein Fahrtgebiet.

Darf ich mit dem Binnen-Schein nur auf Binnen-Gewässern fahren?

Ja.

Grundsätzlich darfst du mit dem Sportbootführerschein Binnen nur - und wirklich NUR - auf Binnengewässern fahren. Was genau "Binnen-Gewässer" sind und was nicht, definieren die Behörden der jeweiligen Länder, in denen du fahren willst. Erkundige dich rechtzeitig, bevor du dort blauäugig anreist und enttäuscht wirst.

Es gibt auch Länder, in denen der Binnen-Schein nicht oder nur in Kombination mit dem See-Schein anerkannt wird.

Darf ich mit dem See-Schein nur auf der Hohen See fahren?

Ja, meistens.

Wie der Name schon sagt, ist der See-Schein für die Hohe See (Meere & Ozeane) gedacht. Weltweit.

Es gibt aber Länder und regionale Vorschriften, die dir auch erlauben, mit dem See-Schein auf Binnengewässern zu fahren. Erkundige dich über dein Fahrtgebiet, wenn du Überraschungen nicht magst.

Funk-Zeugnisse

Neben den zwei Führerscheinen gibt's noch eine ganze Reihe von Zetteln und Zertifikaten, die du prüfen bzw. dir holen kannst. Damit holst du dir Erlaubnisse (beispielsweise um Funken zu dürfen) oder lässt dir erweiterte Fähigkeiten und Kenntnisse bestätigen (beispielsweise Segel-Scheine für die Hohe See).

Zwingend benötigst du nur die beiden (oder einen von beiden) Führerscheine. Alles andere sind "erweiterte Scheine & Zettel"...

Funk-Zeugnis: »Binnenfunk« (UBI)

Das Binnenfunk-Zeugnis (UBI) ist ein Relikt der Zeit vor der flächendeckenden Mobil-Telefonie. Damals brauchte man es, um wenigstens irgendwie miteinander und mit dem Land kommunizieren zu können, weil sich das Hinterherschleifen von langen Land-Telefonie-Kabeln als unpraktisch erwiesen hatte.

Braucht man das? Nein, heute ist es so nötig, wie eine zweite Nase im Gesicht. Solange du ein funktionsfähiges Mobil-Telefon hast, kannst du jeden Hafen, jede Schleuse und jede Wasserschutz-Polizei-Dienststelle auch telefonisch erreichen.

Tipp Investiere das Geld, das du für einen Kurs bezahlen würdest, lieber in ein gutes, wasserdichtes Handy mit großem Nummernspeicher. Und speichere dir wichtige Telefonnummern deines Fahrtgebietes vor dem Beginn der Reise ab. Davon hast du mehr...

Funk-Zeugnis: »Küstenfunk« (SRC)

Das Küstenfunk-Zeugnis (SRC) benötigst du, wenn auf deinem Boot - oder auf der Yacht, die du chartern willst - ein UKW-Funkgerät eingebaut und funktionsfähig ist.

Braucht man das? Ja, es ist auch heute noch ziemlich sinnvoll.

Anders als im Binnenland ist die Mobilfunk-Abdeckung auf der Hohen See noch sehr, sehr lückenhaft. Und wenn du gerade in so einem "Funkloch" Hilfe brauchen solltest, ist ein UKW-Funkgerät sehr hilfreich.

Funk-Zeugnis: »Seefunk« (LRC)

Das Seefunk-Zeugnis (LRC) benötigst du, wenn auf deinem Boot - oder auf der Yacht, die du chartern willst - ein Mittelwellen-Funkgerät eingebaut und funktionsfähig ist.

Braucht man das? Ja, es ist unbedingt sinnvoll, wenn du größere Reisen planst.

Auf den Ozeanen dieser Welt ist die Funk-Abdeckung nahe Null. Selig ist da, wer ein Mittelwellen-Funkgerät und ein Satelliten-Telefon dabei hat.

LRC deckelt SRC! Wenn du dich nicht entscheiden kannst, welchen Funk-Schein du machen willst, dann nimm den LRC. Mit diesem Schein hast du automatisch auch den SRC.

Fähigkeits-Nachweise

Es gibt zwar nur zwei Führerscheine; aber es gibt auch eine Reihe von "Fähigkeits-Nachweisen". Das sind keine "Erlaubnisse" im Sinne des Gesetzes, sondern es sind Fähigkeits-Nachweise, die manche Vercharterer oder Versicherungen sehen wollen, bevor sie dir ihr Boot geben.

Nur unter bestimmten Bedingungen erforderlich. Es sind keine "Fahrerlaubnisse", sondern "Fähigkeits-Nachweise".

Küsten-Segeln: Sportküstenschifferschein (SKS)

Der SKS - also der »Sportküstenschifferschein« - ist der erste "Segel-Schein" für die Hohe See.

Es ist aber keine Fahrerlaubnis, sondern ein "Fähigkeitsnachweis". Mit diesem Schein weist du also nach, dass du "ein bisschen besser Segeln" kannst. (Das Segeln selbst ist auf der Hohen See grundsätzlich führerschein-frei.)

Um diesen Schein zu bekommen, musst du vorher den Sportbootführerschein See bestanden und mindestens 300 Seemeilen zurückgelegt haben.

Voraussetzungen (Scheine) Sportbootführerschein See
Voraussetzungen (sonstige) 300 Seemeilen als Skipper oder als Wachführer
Zweck
  • Fähigkeitsnachweis "Segeln"
  • "semi-gewerbliches" Segeln

Mit diesem Schein darfst du in küstennahen Gewässern (12-Meilen-Zone) bis zu 11 Personen befördern und Geld dafür verlangen oder Schiffe überführen. Außerdem gibt es Vercharterer (= Bootsverleiher), die auf diesen Schein pochen, bevor sie bereit sind, dir ihre Yachten anzuvertrauen.

Hochsee-Segeln: Sportseeschifferschein (SSS)

Der SSS - also der »Sportseeschifferschein« - ist der zweitgrößte "Segel-Schein" für die Hohe See, den wir im Hobby-Bereich haben. Auch dieser Schein ist keine Fahrerlaubnis, sondern ein "Fähigkeitsnachweis".

Um diesen Schein zu bekommen, musst du vorher den Sportbootführerschein See bestanden und mindestens 1.000 Seemeilen zurückgelegt haben.

Voraussetzungen (Scheine) Sportbootführerschein See
Voraussetzungen (sonstige) 1.000 Seemeilen als Skipper oder als Wachführer
Zweck
  • Fähigkeitsnachweis "Segeln"
  • "semi-gewerbliches" Segeln

Mit diesem Schein darfst du in Gewässern jenseits der 12-Meilen-Zone bis zu 11 Personen befördern und Geld dafür verlangen oder Schiffe überführen.

Die 5 Prüfungen sind ziemlich umfangreich und umfassen 4 Theorie-Prüfungen (jeweils 60 - 120 Minuten) und 1 Praxis-Prüfung.

Hochsee-Segeln: Sporthochseeschifferschein (SHS)

Der SHS - also der »Sporthochseeschifferschein« - ist der größte "Segel-Schein" für die Hohe See, den wir im Hobby-Bereich haben. Auch dieser Schein ist keine Fahrerlaubnis, sondern ein "Fähigkeitsnachweis".

Um diesen Schein zu bekommen, musst du vorher den Sportbootführerschein See bestanden und mindestens 1.000 Seemeilen zurückgelegt haben.

Voraussetzungen (Scheine) Sportbootführerschein See
Voraussetzungen (sonstige) 1.000 Seemeilen als Skipper oder als Wachführer
Zweck
  • Fähigkeitsnachweis "Segeln"
  • "semi-gewerbliches" Segeln

Mit diesem Schein darfst du weltweit bis zu 11 Personen befördern und Geld dafür verlangen oder Schiffe gegen Geld überführen.

Die 5 Prüfungen sind extrem umfangreich und umfassen 4 Theorie-Prüfungen (davon eine mündlich) und 1 Praxis-Prüfung.

Welche Scheine brauche ich?

Okay, und was macht am meisten Sinn?

Wir haben uns die wichtigsten Führerscheine und Fähigkeitsnachweise angeschaut. Jetzt gucken wir mal, welche Kombinationen - und in welcher Reihenfolge - am meisten Sinn machen.

... also für den Fall, dass du dich nicht schon längst entschieden hast.

Also ich besitze ein Schlauchboot mit einem 7 PS-Motor. Das war schon teuer genug. Und jetzt will ich damit ein bisschen herumeiern.

Erst See, dann Binnen Damit kannst du dir eine Prüfung (Praxis-Prüfung Binnen Motor) ganz ersparen. Anders herum funktioniert das nicht.

Gar keinen Schein

Grundsätzlich ist das Fahren mit Motorbooten bis 15 PS führerschein-frei. Weltweit. Du kannst also ganz beruhigt an den nächsten Fluss oder See fahren und dort dein Schlauchboot zu Wasser lassen.

Vorsicht! Es kann regionale Beschränkungen (= Fahrverbote oder Einschränkungen) geben. Erkundige dich vorher, ob das in deinem Wunsch-Revier zutrifft.

Beide Sportbootführerscheine (See & Binnen)

Es gibt allerdings in der ganzen Welt verschiedene Gepflogenheiten und Vorschriften. Wenn du wirklich keine "gesetzlichen Schranken" wegen regionaler "Führerschein-Vorschriften" haben willst, dann mache beide Sportbootführerscheine (See & Binnen).

Vorsicht! Es kann TROTZDEM noch regionale Beschränkungen geben. Beispielsweise sind bestimmte Seen nur mit lokalen Zertifikaten befahrbar. Die meisten davon kann man aber "einfach kaufen", wenn man nur als Urlauber ein bisschen herumtuckern will. Erkundige dich vorher, ob das in deinem Wunsch-Revier zutrifft.

Ich will mich nicht festlegen. Vielleicht leihe ich mir ja mal ein Boot mit mehr als 15 PS aus? Oder ich kaufe mir in ein paar Jahren eins? Wer weiß das schon hier und heute?

Beliebtester Weg Diese Kombination nutzen die meisten Leute. Sie verschafft dir (fast) "grenzenlose" Entscheidungsfreiheit, ob du auf der Hohen See oder Binnen oder in beiden Fahrtgebieten fahren willst.

Beide Sportbootführerscheine (See & Binnen)

In diesem Fall solltest du NACHEINANDER beide Sportbootführerscheine (erst See, dann Binnen) machen.

Gehe es entspannt an und mache erst mal den Sportbootführerschein See. Sobald du den in der Tasche hast, brauchst du nur noch die Theorie-Prüfung Binnen (und dort nur das Prüfungs-Modul »Motor«) bestehen, um auch den Sportbootführerschein Binnen einsacken zu können.

Eine Prüfung auslassen? Wenn du erst den See-Schein und dann den Binnen-Schein machst, kannst du dir die Praxis-Prüfung Binnen komplett ersparen.

Gesamter Zeitaufwand? Etwa 2 bis maximal 3 Monate, wenn du jeden Tag ein bisschen lernst.

Ich bin reiner "Binnen-Angler". Ich werde NIEMALS auf Ostsee, Nordsee oder Mittelmeer mit einem eigenen Boot - noch dazu mit mehr als 15 PS - herumeiern wollen.

Führerschein-Frei

Das Herumeiern mit Motorbooten bis 15 PS ist IMMER führerschein-frei. Auf der Hohen See genauso, wie auf Binnengewässern. Im Regelfall brauchst du also gar keine Fahrerlaubnis.

Nur Sportbootführerschein Binnen (Motor)

Wenn du aber auf "mehr als 15 PS" abstellst, wird eigentlich nur der nur der Sportbootführerschein Binnen (Motor) wichtig.

Aaaaaaaaber: Kannst du es wirklich 100%-ig ausschließen, dass du jemals auf der Hohen See mit einem Boot mit mehr als 15 PS herumkurven wirst? Wenn du es nicht ausschließen kannst, würdest du am Ende eine unnötige Prüfung (Praxis-Prüfung Binnen) machen müssen.

In diesem Fall solltest du vielleicht doch erst den Sportbootführerschein See und dann den Sportbootführerschein Binnen machen. Das erspart dir eine Prüfung; und du hast die "ultimative Freiheit des Angel-Reviers"...

Ich will nur ein bisschen Hausboot-Urlaub machen. Eigentlich weiß ich überhaupt noch nicht, ob mir das gefallen wird und ob ich das öfter machen will.

Vor- & Nachteile

  • Nur maximal 4 Stunden "Ausbildung"
  • "Durchfallen" ist praktisch ausgeschlossen
  • Nur eine einzige Saison gültig
  • Nur im "geprüften" Fahrtgebiet gültig
  • Preis: etwa 50 - 80 Euro pro Saison

Charter-Schein

In vielen Regionen (beispielsweise auf der Mecklenburger Seenplatte) ist das "Hausboot Fahren" unter bestimmten Bedingungen praktisch führerschein-frei. Auch mit Hausbooten, die Motoren mit mehr als 15 PS haben.

Dazu musst du dann einen sogenannten Charter-Schein prüfen lassen. Dieser "Charter-Schein" wird vom Boots-Verleiher selbst in einem etwa 4-stündigen Kurs direkt auf deinem Hausboot "ausgebildet & geprüft".

Dabei zeigt dir der Boots-Verleiher, wo der Zündschlüssel ist, wie rum man das Lenkrad drehen soll, wo der Vorwärtsgang und der Rückwärtsgang sind, und einige andere Dinge. Anschließend fährt er mit dir eine "Proberunde" auf deinem gemieteten Hausboot. ... Das war dann auch die Prüfung.

Wo Licht ist, ist auch Schatten! Dieser "Charter-Schein" ist IMMER nur für eine einzige Saison und nur für das Fahrtgebiet des Boots-Verleihers gültig. Du kannst also nicht mit dem Charter-Schein vom Bodensee nach Mecklenburg fahren und dort noch einmal Urlaub auf dem Hausboot machen.

Yes! Hausboot-Urlaub ist genau mein Ding! Vielleicht kaufe ich mir sogar irgendwann mal eins. Aber erst mal will ich in Frankreich, in den Masuren, auf der Mecklenburger Seenplatte, in Italien und wo es sonst noch so geht, die Flüsse und Seen unsicher machen.

Vor- & Nachteile

  • Keine "Fahrtgebiet"-Beschränkungen
  • Keine Verleiher-Beschränkungen
  • Ewig gültig
  • 2 - 3 Monate Lernaufwand
  • 3 Prüfungen vor einem Prüfungsausschuss
  • Preis: gesamt etwa 250 - 300 Euro einmalig

Beide Sportbootführerscheine (See & Binnen)

Wenn du dich nicht auf "rein Binnen" festlegen willst (was absolut sinnvoll ist, denn du wirst auf deinen Reisen auch "See-Gebiete" durchqueren wollen; etwa das Stettiner Haff), dann brauchst du beide Sportbootführerscheine. Ansonsten reicht auch der Sportbootführerschein Binnen aus, denn mit ihm kannst du BINNEN-WÄRTS weltweit fahren; du darfst nur eben nicht auf "Hochsee-Gebiete".

Erst See, dann Binnen Wenn du erst den See- und dann den Binnen-Schein machst, ersparst du dir eine Praxis-Prüfung (Binnen) und musst nur 3 Prüfungen ablegen.

Mit diesen beiden Scheinen ausgerüstet gibt es keine wirklichen Hindernisse für deine Vorhaben mehr. Du kannst praktisch jedes Hausboot ausleihen; und du darfst überall damit herumeiern...

Es gab doch mal einen Binnen-Funkschein. Was ist damit? Der Binnen-Funkschein (UBI) ist ein veralteter Schein. Es gibt ihn zwar noch; aber er ist in Zeiten von Handys und flächendeckender Funkabdeckung überflüssig geworden. Auf diesen Schein kannst du also getrost verzichten. (Auch deshalb, weil damit "Funk-Pflichten", wie etwa die gesetzlich geforderte "ständige Überwachung des Not-Funks" entfallen.) Kurz gesagt: Du hast mehr Ruhe auf dem Schiff, wenn du den Schein NICHT hast.

Ich bin reiner "(Binnen-)Segler". Mir liegen wirklich nur die Jollen. Große Yachten sind gar nix für mich. Und mit Motorbooten kannst du mich echt jagen...

In diesem Fall brauchst du gar keinen Führerschein. Das Segeln (ohne Motor oder mit Motoren bis 15 PS) ist weltweit führerschein-frei.

Es gibt zwar eine Reihe von "Vereinsscheinen" (Cat-Schein, etc), aber auf die kannst du getrost verzichten. Sie sind nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurden.

Sachte! Manche Catamaran-Verleiher - ganz besonders in der Nähe von Urlaubs-Hotels - bestehen darauf, dass man seine Fähigkeiten nachweist, bevor man sich ein (führerschein-freies) Segelboot ausleihen darf. In solchen Fällen wirst du unter Umständen Überzeugungskraft (oder vielleicht doch den einen oder anderen Schein) brauchen, um an das begehrte Boot zu kommen.

Segeln ist mein Ding. Aber ich will nicht nur auf Jollen, sondern auch auf großen Hochsee-Yachten segeln. Allerdings reicht es mir, "zweiter Boss an Bord" oder einfach nur "Mitsegler" zu sein. Ich muss nicht selbst Skipper sein.

Wenn du NICHT selbst Segel-Yachten kommandieren willst, brauchst du prinzipiell gar keinen Schein. Das Mitsegeln unter fremdem Kommando ist IMMER führerschein-frei.

Das gilt auch für alle Arbeiten an Bord: also etwa "selbst Steuern", "selbst Motoren" (also unter Motor fahren), "selbst Segel setzen & bergen", etc.

Nur der Skipper MUSS die Scheine haben. Alle "Mitsegler" können sie haben; brauchen aber nicht.

Unser Rat: Mache trotzdem wenigstens den Sportbootführerschein See. Er zeigt dir zwar gar nix, was Segeln betrifft, aber mit dem Besitz dieser Fahrerlaubnis kannst du dir "Meilen-Bescheinigungen" ausstellen (lassen). Und die wiederum können dir bei den Zulassungen zu weiteren Prüfungen - etwa für den SKS-Schein - nutzen, falls du selbst auf den Geschmack kommst und irgendwann doch mal "selbst skippern" willst...

Ich bin Vollblut-Segler. Mich faszinieren die großen Segel-Yachten. Und ich will selbst eine Yacht unter eigenem Kommando segeln. Allerdings plane ich jetzt nicht gleich eine Weltreise oder das berufliche Skippern von Fahrgästen gegen Entgelt. Mir reicht es, ein, zwei Wochen Urlaub im Jahr als eigener Skipper auf einer Segel-Yacht zu verbringen.

Wenn du selbst Segel-Yachten kommandieren willst, solltest du dich mit einer ganzen Reihe von Scheinen - und zwar in genau dieser Reihenfolge - eindecken:

  • ZWINGEND:
    1. Sportbootführerschein See

    Das ist der eigentliche "Führerschein", der dir das "Führen" der Segel-Yacht erlaubt.

  • Optional:
    2. Sportbootführerschein Binnen

    Den Schein wischst du nebenbei mit auf. Hier musst du nur die Motor-Theorie prüfen lassen. Das kann man en passant mitnehmen. ... müssen musst du aber nicht.

  • Dringend empfohlen, aber nicht zwingend:
    3. Sportküstenschifferschein (SKS)

    Das ist ein Befähigungs-Nachweis (also KEIN Führerschein, denn den hast du schon). Mit diesem Schein belegst du dem Vercharterer, dass du tatsächlich imstande bist, eine große Segel-Yacht zu führen. Notwendig ist der Schein nicht; aber ziemlich viele Yacht-Verleiher wollen den Schein gern sehen, bevor sie dir eine 200.000-Euro-Yacht in die Hand drücken.

  • Dringend empfohlen, aber nicht zwingend:
    4. Short Range Certificate (SRC)

    Das ist der "Funk-Zettel" für UKW-Funk. Sehr viele Charter-Yachten sind mit UKW-Funk ausgerüstet. Und der Skipper muss den Funkschein haben, wenn er Yachten mit Funkgerät führen will. ... Zwingend notwendig ist der Schein nicht; aber du bist in der Auswahl der Yachten ziemlich stark eingeschränkt, wenn du den Schein nicht hast. Denn in diesem Fall darfst du nur Yachten führen, die kein eingebautes Funk-Gerät haben. (Und das sind im Hochsee-Bereich ziemlich wenige.)

  • Muss an Bord sein, aber für den Skipper nicht zwingend:
    5. "Knall-Schein" Pyro-Schein

    Mit dem Aufkommen der "Anti-Terror-Bewegung" hat man auch Segler unter Generalverdacht gestellt, wenn sie Notsignale an Bord haben. Also braucht jemand an Bord auch die "amtliche Knall-Genehmigung", um Notsignale mitführen zu dürfen. (Das Benutzen ist "erlaubnis-frei". Nur für das "Mitführen" musst jemand an Bord ZWINGEND den Schein haben.) ... Dieser Schein ist ZWINGEND, denn Charter-Yachten werden IMMER mit Notsignalen ausgestattet, um sich im Ernstfall bemerkbar machen zu können. Allerdings ist das ein "Steg-Schein" ... du kannst ihn ohne die geringste Vorbereitung darauf innerhalb von 15 Minuten direkt auf dem Steg des Vercharterers "prüfen lassen".

Wir können dir leider noch nicht alle Prüfungs-Vorbereitungen für alle Scheine anbieten. In der Übersicht der Powerkurse findest du den aktuellen Fortschritt der Powerkurse zu deinen Wunsch-Scheinen.

Weltreise! Was sonst?! Ich will um die Welt segeln. Ein, zwei, drei oder vielleicht auch fünf Jahre lang. Ich will die Südsee sehen, ich will die Karibik erleben. Ich will im Indischen Ozean baden gehen und im Atlantik angeln. ... Kurz: Ich will das volle Programm; aber nur für mich selbst.

Du bist auf dieser Plattform VÖLLIG FALSCH! Diese Powerkurse sind NUR - und EINZIG - dazu da, die Leute durch die Prüfungen zu prügeln. Wir tun dazu ALLES, um es ihnen so leicht wie möglich zu machen. Und "alles" bedeutet auch, dass wir KEIN FACHWISSEN vermitteln, sondern mit einfachsten Eselsbrücken NUR PRÜFUNGS-WISSEN vermitteln.

Suche dir eine RICHTIG GUTE FAHRSCHULE! Diese Fahrschule sollte nicht nur die Sportbootführerscheine, sondern VOR ALLEM ALLES DARÜBER HINAUS unterrichten. Praxis, Navigation, Wetter, etc. ... Und da niste dich dann für die nächsten Jahre ein...

Die Weltreise wirst du nur auf dem eigenen Boot machen können. Also solltest du (selbstverständlich) einplanen, auch "Boots-Eigner" (also "Besitzer") zu werden.

Dazu brauchst du die Scheine, die dir dein eigenes Boot vorschreibt: Mindestens den Sportbootführerschein See, dazu sicherlich (du wirst zweifellos auf Sicherheit bedacht sein) auch noch das Long Range Certificate (Mittelwellen-Funk-Zertifikat) und den "großen Knall-Schein" (damit du nicht nur Leuchtraketen, sondern auch Leuchtpistolen mitführen darfst).

Das wäre die "Mindest-Ausrüstung an Scheinen". Dazu solltest du dich aber UNBEDINGT in jede Menge "Weiterbildungen" (ohne Scheine) setzen, um dich über Medizin an Bord, Radarnavigation, Astro-Navigation, richtige Karten-Navigation (das, was da im See-Schein "gelehrt" wird, ist völliger Schwachsinn und bringt dich kaum bis nach Schweden), Schwerwetter-Segeln, Nofallmaßnahmen, Motor-Technik, Bord-Elektrik, etc. zu informieren.

Mache das so gewissenhaft wie möglich, denn wenn du erst mal auf See bist, kannst du nicht mal eben den Notarzt oder die Werkstatt anrufen. Dann hängt dein Überleben (und das deiner Crew) nur - und einzig - von dir selbst ab.

Achte weniger auf Scheine, sondern mehr auf Wissen! Als angehender Weltumsegler brauchst du vor allem "Universal-WISSEN" und nicht "Scheine-Sammeln". Dieses Wissen wird dir NUR außerhalb von "Scheine-Kursen" vermittelt. Besuche so viele Kurse, wie du kannst. Bereite dich langfristig (also über 2, 3 oder 4 Jahre) vor.

Sprich mit ehemaligen Weltumseglern, was sie für wichtig halten! Lerne aus der Praxis der anderen Leute! Das ist viel wichtiger als "Scheine sammeln".

Mich interessiert eine Profi-Karriere! Ich will Yachten überführen, Fahrgäste herumschippern, selbst umfangreich ausbilden ... Mit anderen Worten: Ich will auf dem Wasser Geld verdienen!

Auch wenn auch hier gilt: Nichts geht über langjährige Praxis, schreibt der Gesetzgeber verschiedene Scheine vor:

  • ZWINGEND:
    1. Sportbootführerschein See

    Nicht nur, weil er vorgeschrieben ist, sondern auch, weil du ohne ihn die anderen Scheine nicht bekommen kannst.

  • ZWINGEND:
    2. Sportbootseeschifferschein (SSS)

    Ja, du kannst den Sportküstenschifferschein (SKS) überspringen und direkt den Sportseeschifferschein (SSS) machen. Mit diesem Schein darfst du "küstennah" (12-Meilen-Zone) auf Sportyachten Geld verdienen; also gewerbsmäßig Yachten überführen oder Passagiere gegen Entgelt befördern.

  • Empfohlen, aber nicht zwingend:
    3. Sporthochseeschifferschein (SHS)

    Das ist der größte "Sportboot"-Schein, den wir Wassersportler haben. Und ja, du kannst ihn direkt nach dem Sportbootführerschein See in Angriff nehmen und SKS bzw. SSS überspringen. Mit diesem Schein gibt es keine "Beförderungs-Beschränkungen" bei Überführungen und gewerblicher Skipperei. Allerdings kann es ggf. erforderlich werden, dass ein zweiter Mann an Bord sein muss, der ähnlich (entweder SSS oder SHS) zertifiziert ist. Beispielsweise, wenn du sehr viele Leute zu einer Atlantik-Überquerung mitnehmen willst.

  • ZWINGEND:
    4. Long Range Certificate (LRC)

    Das ist der "große Funkschein" für die Mittelwelle. Gewerbliche Yachten MÜSSEN mit "für das Fahrtgebiet vorgesehenen" Funkgeräten ausgerüstet sein. Und in deinem Fall ist das "weltweite Fahrt"; also ein Mittelwellen-Funkgerät. (Der LRC schließt den SRC ein. Du kannst dir also den SRC sparen.)

Das ist die hohe Schule des Wassersports. Mit diesen Scheinen gibt es KEINE Grenzen mehr, solange du auf "Sportbooten" bleiben willst. Soll es auch darüber noch hinaus gehen, bleibt dir nur noch eine richtige Ausbildung als Berufsschiffer.

Greife nicht gleich zu den Sternen! Die Prüfungen für diese Scheine - ganz besonders SSS & SHS - sind brutal. Vier mehrstündige Theorie-Prüfungen, in denen ALLES gefragt wird. Von Recht über Wetter bis zur echten Navigation (auch Radar). Und dann noch eine mehrstündige Praxis-Prüfung auf einem Segelboot.

Wenn das wirklich dein Ziel ist, dann sammle Erfahrung, wo immer und wann immer du kannst. Richte dich auf MINDESTENS 3 - 4 Jahre ein, bevor du die Scheine in der Tasche hast. Allein die Vorbereitung auf die Theorie-Prüfungen zum SSS oder SHS können leicht ein ganzes Jahr verschlingen.

So erreichst du uns

SOLMON Wassersport Akademie
Kleine Wasserstr. 2a
18055 Rostock
Andrea Zander
(0381) 383 91 15

Was kostet mich der Spaß?

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Und du gibst, was du entbehren kannst - bzw. was es dir wert ist, dich leichter und effizienter als in den allermeisten Fahrschulen auf die Prüfungen vorbereiten zu können.

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