Yacht-Charter ... das geliehene BootTipps zur Yacht-Charter - Wassersport Akademie

Yacht-Charter, also das Ausleihen von Segelyachten, Motorbooten und Hausbooten, ist für die meisten von uns die einzige Möglichkeit, Boote kennenlernen zu können, die den Gegenwert eines Einfamilienhauses deutlich übersteigen können.

Abgesehen davon, dass es nicht nur finanziell vorteilhaft ist, erspart man sich mit der gelegentlichen Anmietung eines Bootes auch jede Menge Aufwand, Zeit und Kraft. Denn so ein Boot will auch gepflegt werden, wenn man gar keine Zeit hat, um es nutzen zu können. Und nicht zuletzt gibt es uns die Möglichkeit, innerhalb weniger Jahre viele verschiedene Boote und Bootstypen ausprobieren zu können, anstatt uns an ein einziges Boot zu binden.

... wenn da nicht der Kommerz wäre, der uns als Kunden immer wieder in die gefährlichen Strudel des

»Wurde ich gerade über den Tisch gezogen?
Oder ist das jetzt ein gutes Angebot?
«

bringen kann.

Deshalb widmen wir dem Thema "Charter" diesen ganzen Abschnitt. Hier findest du Tipps, Hinweise, Checklisten ... eben vieles, was man brauchen kann oder wissen möchte...

Fahren ohne Führerschein?

Wer nur ein Glas Milch trinken will, der muss nicht gleich eine ganze Kuh kaufen...

Unter 15 PS

Mittlerweile dürfte es sich herumgesprochen haben: Unter 15 PS ist es grundsätzlich führerschein-frei. Du darfst also prinzipiell jedes Motor- oder Segelboot mit Motoren unterhalb von 15 PS ohne Führerschein fahren.

Rudergänger bzw. "Steuermann"

Als »Rudergänger« bezeichnen wir den "Steuermann" an Bord. Das ist also der Typ, der am Steuer sitzt.

Und hier gilt die einfache Regel: Es reicht, wenn jemand an Bord ist, der einen gültigen Führerschein hat. Dieser "Jemand" darf JEDEN an Bord, der mindestens 16 Jahre alt ist, mit der Aufgabe des Rudergängers beauftragen.

Auch Leute, die gar keinen Führerschein haben...

Der Charter-Schein

Der Charter-Schein ist sowas wie ein "Führerschein auf Zeit". Du musst dafür keine Prüfung ablegen. Allerdings ist er auf eine Saison und das Revier des Verleihers begrenzt.

  • Keine Prüfungen
  • Nur eine Saison gültig
  • Auf das Revier des Verleihers begrenzt
  • Preis: ca. 80 Euro einmalig

Entgegen des landläufigen Glaubens, man bräuchte immer einen Führerschein, wenn man Boote mit mehr als 15 PS bewegen will, gibt es sehr wohl Möglichkeiten, auch völlig ohne Führerschein mit Booten unterwegs sein zu können. ... und das nicht nur als Fahrgast.

Zugegeben: Diese Möglichkeiten sind keine Dauer-Lösungen, weil sie auf die eine oder andere Weise zusätzlichen Aufwand verursachen. Aber wer nur mal eben ein Glas Milch trinken will, der muss ja nicht gleich eine ganze Kuh kaufen, nicht wahr?!

Törn-Vorbereitung: Der Urlaub vor dem Urlaub

Die Vorfreude auf den Urlaub lässt sich kaum irgendwo so sehr zelebrieren, wie im Wassersport. Man kann schon laaaaaange vor dem eigentlichen Urlaub beginnen, sich in Urlaubs-Stimmung zu versetzen, in dem man seinen »Törn« plant.

Nutze dazu sogenannte "Revier-Führer", die dich für dein Fahrtgebiet/Revier mit unzähligen Informationen - von Sehenswürdigkeiten über Hafenausstattung bis Einkaufsmöglichkeiten versorgen können.

Aber plane nicht bis ins letzte Detail, denn sowohl Schleusen (wo man oft länger als geplant warten muss) als auch dein eigenes Können (das du nicht über- oder allzu sehr unterschätzen solltest) als auch das berühmt-berüchtigte Wetter (wir sind schließlich an der frischen Luft) werden dafür sorgen, dass dein Plan keinesfalls die ersten Stunden überlebt...

Praxis-Tipp Fragen kostet nix. Wenn du Fragen - von der Vorbereitung über den Bootstyp bis zum Revier - hast, dann gehe einfach raus in den nächsten Yacht-Hafen oder Verein und rede mit den Leuten dort! Man wird mit Tipps nicht sparen...

Doch meide Internet-Foren, wenn du kein robustes Gemüt hast Leider hat sich in vielen Foren eine "Un-Kultur" entwickelt, bei der es den Leuten darum geht, zu beweisen, was für tolle Hechte sie doch sind. Das ist nicht sehr einsteiger-freundlich. Und es kann mächtig auf die eigenen Nerven gehen...

Miese Tricks mancher Vercharterer

Um der Überschrift gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: Nein, die meisten Vercharterer sind - mehr oder weniger - ehrliche Unternehmen. Du kannst dir den Angstschweiß also sparen...

Aber wie es so ist: Es reicht, EINMAL an den "falschen" Vercharterer zu geraten, und man setzt gleich mehrere Hundert Euronen in den Sand. Deshalb zeigen wir dir in diesem Abschnitt einige der miesesten Tricks mancher Vercharterer.

Allerdings wieder nicht, um dich abzuschrecken, sondern um dich aufmerksam zu machen...

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